Wieso alle Freiberufler in teuren Penthouse-Wohnungen wohnen – Selbstmarketing für Freelancer
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Ich bin derzeit in einem Projekt bei einer großen Versicherung. Ein bekannter Künstler hat dort seine Bilder ausgestellt. Mit Vorliebe malt er auf großen Leinwänden. Die von ihm gemalten Bilder sind denn auch alle mindestens einen Meter breit und einen Meter hoch. Drunter macht er’s nicht. Und wie soll es anders sein, können diese Kunstwerke auch käuflich erworben werden.
In der Mittagspause betrachten mein Auftraggeber und ich gemeinsam die Bilder. Er schaut mich von der Seite an und fragt:
„Und, welches Bild haben Sie sich ausgesucht?“
„Leider keins. Denn für mein kleines Wohnzimmer sind diese Bilder einfach eine Nummer zu groß.“
Erstaunt und etwas ungläubig hakt er gleich nach:
„Wieso das denn? Berater wohnen doch alle in einer riesigen Penthouse-Wohnung. Da passt so ein Bildchen doch locker rein.“
Dieser kleine Dialog hat mich etwas nachdenklich gestimmt. Einerseits zeigt er mir, dass im Allgemeinen davon ausgegangen wird dass Freiberufler sehr gut verdienen. Andererseits zeigen Gespräche mit Kollegen, dass die Auftraggeber in Preisverhandlungen starken Druck auf die Freiberufler ausüben. Das wiederum wirkt sich auf die Höhe der Tagessätze aus.
Die Lehre, die ich daraus ziehe ist:





