2010
09
Sep

Das zumindest besagt eine Studie über Freiberufler des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE). An der repräsentativen Studie “Mixed Teams – Treiber des Projekterfolgs?” beteiligten sich 489 Entscheider aus Großunternehmen und dem gehobenen Mittelstand.

Das Ergebnis zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten gemischte Teams aus fest Angestellten und Freelancer für effektiver halten, und zwar um 26,6%.

Die Vorteile rein interner, also fest angestellter Teams, seien die Identifikation mit dem Unternehmen, die Verfolgung strategischer Ziele sowie eine besserer Integration. Diesen traditionellen Vorteilen stehen jedoch Transfer von Methodenwissen, schnelle Problemerkennung, Wissensentwicklung im Projektverlauf und die Entwicklung von Lösungsalternativen entgegen.

Und das seien, so die Teilnehmer der Studie, wesentliche Vorteil auf dem immer flexibler werdenden Markt.
So stehen sich zwei Wertvorstellungen gegenüber – langfristige Bindung oder flexible Effektivität? Prof. Dr. Jutta Rump, Geschäftsführende Leiterin des IBE zieht folgende Erkenntnis aus der Studie: „Wir müssen uns verabschieden von der Vorstellung einer Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die über Jahrzehnte hinweg in unveränderter Weise andauert.“

Das sollten sich vor allem Vorstände und Geschäftsführer auf der Zunge zergehen lassen, denn noch stehen sie dem Trend zur Flexibilisierung wesentlich kritischer gegenüber als zum Beispiel Projektleiter, die zu 72% von gemischten Teams überzeugt sind – und näher am realen Projekt- und Arbeitsalltag sind als ihre Vorgesetzten.

2010
20
Jul

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In familiengeführten Unternehmen geht es nicht nur darum, Projekte zum Erfolg zu führen, sondern auch Optimierungspotenziale offenzulegen und zu nutzen

Ziemlich weit weg von der reinen Lehre – so lässt sich mit wenigen Worten die Projektmana- gement-Kultur in Familienunternehmen beschreiben. Für sich genommen zunächst einmal keine alarmierende Feststellung. Aber die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Projektmanagements lohnt sich für jeden Mittelständler, denn hier werden Defizite im Hinblick auf bestehende Strukturen und Abläufe sehr schnell offensichtlich. Erscheinungen, die teils mit substanziellen Kosten- und Leistungsnachteilen verbunden sind, die in keiner Bilanz direkt erfasst werden und die durch systematisches Projektmanagement schonungs- los zutage gefördert werden. Das macht die Sache ungemütlich, weitsichtigen Unternehmern sind aber genau diese Effekte sehr willkommen.

Charakteristisch für die Situation familiengeführter Unternehmen ist das von den Gründern geprägte Werte- und Kultursystem, das als mindestens ebenso wichtig bewertet wird, wie renditebezogenes, langfristig orientiertes Denken. Hinzu kommen in der Regel enge offene und verdeckte Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen Familienmitgliedern (die nicht notwendigerweise an einem Strang ziehen) und ihren Führungskräften. Loyalität und persön- liche Bindungen stehen bei der Besetzung von Projektteams wie im gesamten Unternehmen über der Frage nach der bestmöglichen Qualifikation. Interessenskollisionen entstehen erfahrungsgemäß immer dort, wo stringentes und zielorien- tiertes Arbeiten und das althergebrachte, wertebewahrende Handeln beteiligter Führungs- kräfte aufeinanderprallen. Die Konsequenz sind in der Regel Entwicklungen, die Anpas- sungsprozesse wie die Einführung neuer Strukturen und Methoden notwendig machen.

Das klingt zunächst einmal so, als seien Familienunternehmen per se mit einer schweren Hypothek in Form massiver Wettbewerbsnachteile beladen. Nein, sind sie nicht – denn zum Glück stehen viele dieser Betriebe, die eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft bilden, sehr gut da und agieren erfolgreich auf dem Weltmarkt. In vielen Fällen gelingt es ihnen auch, die Besonderheiten ihrer Managementkultur zumindest teilweise durch schnelle Ent- scheidungen, Innovationen und die Motivationskraft charismatischer Unternehmensführer zu kompensieren. Aber trotzdem stehen sie unter enormen Wettbewerbsdruck und müssen er- kennen, wo und wie ihre Unternehmen Produktivität und Zukunftsfähigkeit weiter verbessern können.

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2010
06
Jul

BVSI unterstützt IT-Gründer

Wer aus einer Angestelltentätigkeit in eine freiberufliche Tätigkeit wechselt oder nach dem Studium in die IT-Selbständigkeit geht, sieht sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert: sei es bei der Selbstvermarktung und der Positionierung im Markt oder bei Rechts- und Steuerfragen.

Um junge Gründer beim Aufbau der Selbständigkeit zu unterstützen, führt der Berufsverband Selbständige in der Informatik deshalb ein Patenschaftsmodell für IT-Gründer ein. Mit diesem neuartigen Konzept erhalten IT-Existenzgründer einen Gesamt Check-up in puncto Selbständigkeit, wenn sie dem BVSI beitreten.

Expertenberatung Steuern / Recht / Marketing
Zum Starterpaket für IT-Gründer gehört eine Beratung zu den Themen Recht und Steuern, Existenzgründung und Marketing. Die Beratung wird vom Sachverständigen für Fragen der Existenzgründung Peter Brenner und von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht Dr. Benno Grunewald durchgeführt. Die beiden ausgewiesenen Experten in Rechts- und Steuerangelegenheiten beraten IT-Gründer zu folgenden Punkten:

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2010
14
Jun

Apple iPad

Beitrag von Meike / Kategorie: Allgemein, Markt

Kaum ist der Apple iPad eingeführt, schon gibt es die ersten Studien zum Marktwert und Prognosen für die Zukunft.
Die Prognosen wurden durch eine Befragung von 1.000 Personen durch das Hamburger Markt- und Trendforschungsinstitut Ears and Eyes im April 2010 hergeleitet.

Statista (http://de.statista.com/) prognostiziert für Deutschland in diesem Jahr einen iPad-Absatz von 500.000 Geräten.
Ende 2012 sollen es bis zu zwei Millionen sein.

Eine dominierende Stellung wird das iPad im Bereich der E-Reader einnehmen. Der Marktanteil liegt laut Statista bei über 50%. Da die durchschnittlichen Monatskosten für Textmedien, wie elektronische Zeitungen und Bücher in den nächsten drei Jahren bei rund sechs Euro liegen werden, wird das iPad einen neuen Markt für elektronische Printprodukte mit rund 40 Millionen Euro Umsatz schaffen.

Zudem wird erwartet, dass das Marktvolumen deutlich wächst.
Auch werden E-Books umsatzstärker sein, als die elektronischen Pendants zu Zeitschriften und Zeitungen.

Die Zielgruppe der potentiellen iPad-Besitzer wäre sogar dazu bereit, nach Angaben von Statista, größtenteils für journalistische Internet-Inhalte zahlen, denn es werden vor allem journalistische Inhalte unterwegs gelesen: Flexibilität und Eigenständigkeit stehen bei der Zeilgruppe des iPads ganz weit oben.

Das iPad ist nicht nur sehr dünn und hat ein ansprechendes Design, sondern kann auch überall mithin genommen werden.
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2010
04
Jun

In Bezug auf Onlinekommunikation mit Kunden und Investoren haben Firmen hierzulande noch erheblichen Nachholbedarf. Das ergab eine Studie des Unternehmens Netfederation, bei der 110 börsennotierte Firmen auf ihre Internetpräsenz geprüft wurden.

Hauptproblem stellten dabei mangelndes Wissen und unzureichende Mittel dar, was sich deutlich in den Internetpräsenzen bemerkbar macht. Der Aufbau von Websites einiger Unternehmen sei schlecht auf den Kunden abgestimmt und mit mühevoller Informationsfindung verbunden. Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter werden kaum oder nur oberflächlich genutzt, wodurch große Chancen im Bereich der Kundengewinnung ausgelassen werden.

Als positives Beispiel stehen dagegen Firmen wie BASF, die Post oder Bayer, die informativ und übersichtlich im Web vertreten sind. Hier ist die Wichtigkeit dieses Themas erkannt worden, das neben der Google Optimierung eigentlich in jeder Firma auf dem Plan stehen sollte. Da knapp ein Drittel aller Seitenzugriffe über die Suchmaschine geleitet werden gibt es auch hier enorme potentielle Wachstumsmöglichkeiten, die jedoch zurzeit nicht überall erkannt werden.

Mehr zu den Ergebnissen hier: managermagazin.de und das internationale Investor Relation(IR) Ranking bei IR Global Rankings

2010
31
Mai

Programmierer aus Deutschland müssen sich aufgrund von geringer werdender Nachfrage auf dem heimischen Arbeitsmarkt zunehmend darauf einstellen, während der Karriere auch im Ausland tätig zu werden. Für Freiberufler eine gute Chance.

Es gehe zunehmend darum, so berichtet die Computerwoche, sich auf internationale Kunden einzustellen und diesen auch vor Ort zur Verfügung zu stehen.

Wichtig sei vor allem sich in seinem Fachbereich weiterzuqualifizieren, um sich flexibler auf die Anforderungen des Marktes einstellen zu können. Weiterbildungen spielen eine entscheidende Rolle, um gefragt zu bleiben.

Auch die entsprechende Landessprache, vor allem aber Englisch, ist dabei eine wichtige Voraussetzung für den Schritt über die Grenze sowie zur Flexibilität im Umgang mit verschiedenen Kulturen und deren Arbeitsauffassung.

Quelle: Computerwoche

2010
28
Mai

Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Projektsituation für Freelancer in naher Zukunft verändern? Auf computerwoche.de können Sie Ihre Meinung zum Thema „Aussichten und Erwartungen“ bei der Beantwortung von 25 Fragen kundtun. Es geht vor allem um die aktuelle Situation von IT-Selbstständigen und wie sich aus ihrer Sicht der Markt verändern wird.

Die IT-Freiberuflerstudie 2010 geht dabei beispielsweise auf die Arbeit mit Social Media, Verdienstmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit mit IT-Freiberuflern ein.
Machen Sie mit und tragen Sie zur Veranschaulichung der Arbeitsmarktbedingungen in ihrer Branche bei! Um teilzunehmen klicken Sie sich einfach hier zur Umfrage.

Alle Teilnehmern nehmen automatisch an einem Gewinnspiel teil. Als Dankeschöne winken tolle Preise, wie z.B. eine iPod Dockingstation “Radial Micro”.

2010
29
Apr

Projektarbeit im Allgemeinen und IT Projekte im Besonderen erfordern ein hohes Maß an Kommunikation – bezogen auf Anforderungen, Zielsetzung und auch im fortlaufenden Prozess. Ebenso müssen die Anforderungen an die Ergebnisse des Projektes genaustens spezifiziert werden und dies am besten gemeinsam von allen beteiligten Parteien. Auch alle Änderungen und Anpassungen dieser Spezifikationen, die im Laufe des Entstehungsprozesses gemacht werden, sollten kommuniziert und festgehalten werden.

Im „projekt (B)LOG“, einem Blog über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement, werden erste Schlüsse aus einer laufenden Untersuchung gezogen, die besagen, dass ein großer Teil der Anforderungen zu Beginn eines Projektes noch nicht bekannt sind. Dies scheint gleichermaßen für IT Projekte, sowie für Projekte anderer Ausrichtung gültig zu sein. Im Blog wird daraus geschlussfolgert, dass sowohl ein gutes Anforderungsmanagement, sowie ein flexibles Vorgehen unerlässlich sind, um dennoch zu guten „Projektergebnissen“ zu kommen. read-more

2010
23
Apr

Blogs in Plain English

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

Warum sind Blogs heutzutage für die meisten Unternehmen so wichtig? Hier ein kleiner Erklärungsversuch:

2010
15
Apr

Als Bewerber auf eine Position in Festanstellung ist es gängig einen umgekehrt chronologischen Lebenslauf mit seinen Bewerbungsunterlagen einzureichen.
Das bedeutet: einen Lebenslauf, der mit den aktuellsten Stationen beginnend, die verschiedenen beruflichen oder auch akademischen Schritte darstellt.

Was jedoch tut ein Freelancer?
Wählt er ebenfalls den klassichen und verbreiteten Weg?
Oder eignet sich ein funktionaler Lebenslauf, der einen Fokus auf bestimmte Erfahrungen legt, vielleicht doch besser? read-more