2010
04
Jun

In Bezug auf Onlinekommunikation mit Kunden und Investoren haben Firmen hierzulande noch erheblichen Nachholbedarf. Das ergab eine Studie des Unternehmens Netfederation, bei der 110 börsennotierte Firmen auf ihre Internetpräsenz geprüft wurden.

Hauptproblem stellten dabei mangelndes Wissen und unzureichende Mittel dar, was sich deutlich in den Internetpräsenzen bemerkbar macht. Der Aufbau von Websites einiger Unternehmen sei schlecht auf den Kunden abgestimmt und mit mühevoller Informationsfindung verbunden. Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter werden kaum oder nur oberflächlich genutzt, wodurch große Chancen im Bereich der Kundengewinnung ausgelassen werden.

Als positives Beispiel stehen dagegen Firmen wie BASF, die Post oder Bayer, die informativ und übersichtlich im Web vertreten sind. Hier ist die Wichtigkeit dieses Themas erkannt worden, das neben der Google Optimierung eigentlich in jeder Firma auf dem Plan stehen sollte. Da knapp ein Drittel aller Seitenzugriffe über die Suchmaschine geleitet werden gibt es auch hier enorme potentielle Wachstumsmöglichkeiten, die jedoch zurzeit nicht überall erkannt werden.

Mehr zu den Ergebnissen hier: managermagazin.de und das internationale Investor Relation(IR) Ranking bei IR Global Rankings

2010
03
Feb

blog

Bild: sunny side up!

Corporate Blogs sind heutzutage für die Unternehmenskommunikation wichtiger den je. Social Media und gerade die Blogs gelten als zentrales Instrument zur Kommunikation. Das lässt viele deutsche IT- und Telekommunikations-Unternehmen kalt, denn sie nutzen diesen Weg so gut wie gar nicht.

PR-COM kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass nur 3 von 100 deutsche IT-Unternehmen, Corporate Blogs für ihre Unternehmenskommunikation nutzen. Die Münchner Agentur hat die Websites von ca. 100 IT-und Telekommunikationsunternehmen untersucht, die zu den größten gehören. Auswahlkriterium war, dass die Unternehmen eine besondere Affinität zum Web haben müssten.

Lediglich 8 öffentliche deutsche Blogs konnten identifiziert werden, 19 weitere weisen immerhin englische Blogs auf und sogar 3 Unternehmen bloggen in beiden Sprachen. Interessanterweise wurde bei allen Webseiten, die über Blogs verfügen, festgestellt, dass die Links zu den jeweiligen Blogs nur sehr schwer aufzufinden waren. Nur bei 3 von 100 Unternehmen, waren regelmäßig gepflegte Blogs leicht zu finden. Am intensivsten werden deutsche Blogs von Microsoft eingesetzt.

“Ausgerechnet die IT, die sich selbst als Speerspitze der Innovation versteht, verweigert sich auf breiter Front den Möglichkeiten des Web 2.0″, sagt Alain Blaes, Geschäftsführer von PR-COM. “Dass Unternehmen, die zum Teil Tausende von Mitarbeitern beschäftigen, keine Ressourcen für einen vernünftigen Corporate Blog freihaben sollen, ist nur schwer nachvollziehbar. Die Welt der Kommunikation und der Medien verändert sich, und die IT-Unternehmen müssen aufpassen, dass sie hier nicht den Anschluss verlieren. Wer beispielsweise junge Leute nicht über das Web 2.0 anspricht, darf sich auch nicht über mangelnde Technik- oder IT-Affinität beklagen.”

Quelle: Media-Treff.de

2009
28
Dez

6 Todsünden des Bloggings

Beitrag von Dennis / Kategorie: Social Media

Artikel in persönlichen oder beruflichen Blogs veröffentlichen, den Status bei Twitter aktualisieren oder Artikel von anderen kommentieren. Es hat den Anschein, als wenn die ganze Welt am bloggen ist. Doch wie schafft man es, aus der Masse herauszustechen und die gewünschte Aufmerksamkeit zu bekommen? Zunächst einmal sollten Sie die folgenden 6 Todsünden des Bloggings vermeiden, um den Blogging-Gott und seine Gefolgschaft milde zu stimmen:

1. Hochmut
Natürlich können Sie es alleine machen und natürlich können Sie es auch alleine schaffen, aber eine der besten Möglichkeiten, um schnell Traffic auf Ihre Seite zu bekommen, ist eine Zusammenarbeit mit anderen Bloggern. Ob nun Backlinks, der Austausch von Links oder geteilte Links – es funktioniert! Suchen Sie sich strategische Partner für Ihre Nische und los geht es!

2. Neid
Kein Blog ist wie das andere und es wird niemals einen zweiten Gossip-Blog wie den von Perez Hilton geben. Viele haben es mit kopieren versucht, aber es funktioniert nicht! Je schneller Sie verstehen, dass Sie nur Erfolg haben können, wenn Sie nicht imitieren, desto erfolgreicher werden Sie. Am besten, Sie schauen sich einmal an, was alle machen und tun dann genau das Gegenteil. Sie werden erstaunt sein über das Ergebnis!

3. Unersättlichkeit
Sie können nicht alle „Follower“ bei Twitter haben. Spammen Sie nicht jeden voll und folgen Sie nicht jedem, in der Hoffung, das er Ihnen auch folgt. Das Resultat wären selten nützliche Verbindungen. Denn Kontakte, die auf diese Weise gewonnen werden sind nicht wirklich an Ihrem Schaffen interessiert. Das haben Sie nicht nötig!

4. Gier
Die Gier nach Geld. Ehrlich, mit bloggen wird man nicht reich! Ok, einer von 10.000 Blogs bringt genügend Geld ein, das man tatsächlich davon leben kann. Aber was ist mit den anderen 9.999? Nun, die eine Hälfte taugt nichts und die andere Hälfte bringt qualitativ hochwertige Informationen und Unterhaltung zu den verschiedensten Themen. Und letzteres sollte auch das übergeordnete Ziel eines jeden Blogger sein und nicht der tägliche Kampf um noch mehr Werbeanzeigen!

5. Zorn
Starten Sie kein Blog auf der Grundlage von Wut und Hass. Ein Blog, das nur dazu da ist, gegen eine bestimmte Person oder eine Gruppe zu schimpfen, wird (vermutlich) nach kurzer Zeit aussterben. Im Gegensatz dazu könnten Sie es mit einer seriösen Kritik oder einer seriösen Protestbewegung versuchen.

6. Faulheit

Unwichtige Widgets und Applikationen sind genau so tödlich wie veraltete oder zu lange Beiträge. Also achten Sie darauf: Immer schön kurz, prägnant und aktuell bleiben!
Sie hören den ewig gestrigen Leuten an der Bar doch auch nicht zu, die viel zu lange und unverständliche Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen, oder?

Quelle: http://www.freelancermagazine.com

2009
14
Dez

Sie wollen einen besseren Job, ein Projekt, die ganz große Karriere, Ihren Job nicht verlieren oder einfach einen finden. In all diesen Fällen müssen Sie als Marke überzeugen.

Es spielt keine Rolle, ob Sie ein Angestellter in einer großen, mittleren oder kleinen Firma oder ein Freiberufler bzw. ein Unternehmer sind, es war noch nie so wichtig eine starke persönliche Marke darzustellen oder zu entwickeln. Niemals zuvor gab es außerdem die Möglichkeit, dieses persönliche Bild durch digitale Kanäle zu kreieren und niemals hat eine einfache Suche bei Google uns mehr über eine Person erzählt, als heute.

Was sagt Google über Sie?

Wenn Marken wichtiger sind, als jemals zuvor (und das sind sie, fragen Sie nur mal bei Apple, Starbucks und CocaCola nach), dann ist auch die Fähigkeit von Individuen eine starke persönliche Marke aufzubauen, wichtiger den je. Vielleicht erscheint Ihnen das zu weit hergeholt. Das ist es aber nicht, wie Tom Peters, Autor des Best Sellers „In Search of Excellence“ im Magazine Fast Company (www.fastcompany.com / Artikel: The Brand Called You.) zu berichten weiß:

“Regardless of age, regardless of position, regardless of the business we happen to be in, all of us need to understand the importance of branding. We are CEOs of our own companies: Me Inc. To be in business today, our most important job is to be head marketer for the brand called You. … You’re every bit as much a brand as Nike, Coke, Pepsi, or the Body Shop […]“

Peters meint, dass bei Einzelpersonen genau wie bei große Marken, Dritte, die mit diesen Personen in Kontakt stehen, ähnliche Emotionen und Gedanken in Bezug auf diese Person haben. Dieses „Mentale Tattoo“, welches durch unsere Persönlichkeit und unsere Reputationen erzeugt wird, ist die Essenz unserer persönlichen Marke.

Heutzutage, in der Zeit der Blogs, Twitter und Facebook sind diese persönlichen Marken 24 Stunden am Tag einsehbar und der Inhalt, den die meisten in diesen sozialen Netzwerken veröffentlichen, sagt in der Regel mehr aus, als die erste Seite Ihrer Bewerbungsmappe.

Lassen Sie Vorsicht walten!

Sowohl bei der Auswahl der Informationen, die Sie in sozialen Netzwerken preisgeben, als auch bei der Auswahl mit wem Sie einen Kontakt knüpfen, sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen. Das Schöne an diesen Netzwerken ist ja, dass man sondieren und lediglich mit solchen Personen in Kontakt treten kann, welche dieselben Werte und Interessen teilen.

Personal Branding und die neuen Medien können auf diesem Wege eine einzigartige und vielfältige Nutzenkombination für Sie darstellen!

Und noch ein Tipp, falls Sie nicht wissen, was Sie über sich schreiben sollen, um möglichst einzigartig zu erscheinen: „Seien Sie Sie selbst, denn alle anderen sind schon vergeben“ – Oscar Wilde.

Quelle: http://www.twistimage.com

2009
07
Dez

Social-Network und das liebe Recht

Beitrag von Meike / Kategorie: Social Media

Der Social-Media-Bereich ist kein rechtsfreier Raum. Diese Aussage ist nicht neu und dennoch sind Social-Network-Seiten häufig mit einer Skepsis belegt, die ihresgleichen sucht. Kompromittierende Fotos und Beiträge auf diversen Portalen können zum Teil gravierende Folgen für User haben. Auch suchen Arbeitsgeber immer häufiger im Netz nach personenbezogenen Angaben ihrer potentiellen Mitarbeiter.

Da ist man schlau beraten, wenn man sich die Einstellungstexte der Portale genaustens durchliest und für sich entscheidet, wer die Fotos, Beiträge und dergleichen sehen darf.

Inzwischen sehen auch immer mehr namenhafte Unternehmen die Vorteile des Social-Webs und die darin liegenden Möglichkeiten, etwas mehr Persönlichkeit und einen Aktualitätsbezug zu zeigen.

Rechtlich gesehen bringt dies zahlreiche Fragen mit sich. Muss man als Unternehmen ein Impressum angeben oder nicht? Wie verhält es sich mit Mitarbeitern, die privat z.B. twittern und andererseits im selben Account geschäftlich Angebote offerieren?

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2009
04
Dez

Vor fünf Jahren begann der Siegeszug des Social Media-Portals Facebook. Heute ist es das größte Soziale Internet-Netwerk der Welt mit ca. 350 Millionen Nutzern (3,5 Mio. davon in Deutschland) und bereitet gerade seinen Börsengang vor.

Selbst deutsche Spitzenpolitiker wie etwa Hessens Ministerpräsident Ronald Koch und Familienministerin Kristina Köhler zählen zu den Mitgliedern und teilen das Phänomen Facebook.

Doch längst gibt es auch kritische Stimmen und Bedenken, nicht zuletzt durch die Datenschützer.

Dies scheint nun auch bei Facebook Gehör zu finden, denn endlich reagiert der Anbieter, um „die Privatsphäre jedes Einzelnen besser zu schützen“.

In den nächsten Wochen soll nun endlich jedes Mitglied auswählen dürfen, ob es Informationen und Fotos nur für „Freunde“, für „Freunde von Freunden“ oder für alle sichtbar machen will.

Insgesamt sieht der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar (ebenfalls Facebook-Mitglied) diese Entwicklung zwar positiv, sagt aber auch, dass der Schutz der Privatsphäre, besonders im Bereich von Geburtsdaten und E-Mailadressen, weiter verbessert werden sollte.

Schaar appelliert hierbei aber auch an die Anwender. Diese sollten sich genau überlegen, welche privaten Informationen und Bilder sie veröffentlichen.

Wie ist Ihre Meinung zu Facebook? Wie nutzen Sie es, warum nutzen Sie es nicht und was könnte man verbessern?

Natürlich finden Sie uns ebenfalls auf Facebook. Besuchen Sie unsere Gruppe – projektwerk – work 2.0, werden Sie Mitglied und beteiligen Sie sich an den Diskussionen.

Quelle: http://www.mopo.de

2009
27
Nov

Social Bookmarks

Beitrag von Dennis / Kategorie: Social Media

Was sind eigentlich Social Bookmarks?

Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen auf Webseiten. Sie werden von verschiedenen Benutzern durch gemeinschaftliches Indexieren erschlossen und verwaltet. Diese Web-Dienste ermöglichen meist ein privates sowie öffentliches speichern der Bookmarks.

Das Ranking  der zu jedem Themengebiet vorhandenen Webseiten wird über die Anzahl der Bookmarks welche von Benutzern auf die jeweilige Webseite gesetzt wurden (Anm.: Bei Google wird das Ranking über einen Algorithmus berechnet). Je mehr Benutzer eine Webseite als speichernswert erachten desto höher erscheint sie in den Ergebnissen.

Aktuelles Raking: Social Bookmark Traffic & Social Network Linkpower (Stand: 26.11.09)

sb-ranking2Quelle: http://www.social-bookmark-script.de/social.bookmarking.htm

2009
20
Nov

Macht Facebook und Co. unzufrieden?

Beitrag von Simone / Kategorie: Social Media

Social Networking wird heute ganz groß geschrieben und Hilft im besten Fall im Berufsleben weiter. Eine aktuelle Studie der Forscher Universität Zürich ergab aber, dass Menschen, die Facebook und Co. gar nicht benutzen, zufriedener und gewissenhafter seien und somit auch im Job erfolgreicher.

Vor zwei Jahren kamen Forscher der Michigan State University allerdings zu dem Schluss, dass Nutzer von Online Kommunistisch glücklicher seien, weil sie sozial engagierter wären. An der neuesten Studie nahmen insgesamt tausend Probanden teil und die Ergebnisse, können dies nicht bestätigen. Eher im Gegenteil. Facebook und Co. kommen dabei nicht gut weg. Menschen, die sowas eher nicht nutzen, sind mit ihrem Leben eher zufrieden und haben eine bessere psychische Gesundheit.

Das ist deswegen für die Forscher interessant, weil Gewissenhaftigkeit eng mit dem Erfolg im Berufsleben zusammenhänge. Das Fazit des Züricher Forschers Bertolt Meyer lautet also: „Menschen, die nicht in sozialen Netzwerken sind, sind gewissenhafter und haben in der Regel mehr Berufserfolg.“

In solchen Communities tummeln sich wohl eher “narzisstisch-extrovertiert veranlagte Menschen”, was diese aber auch selbst zugeben. „Es ist faszinierend, wie ehrlich diese Jugend bei der Diagnose ihrer eigenen Fehler ist“, sagt Jean Twenge, Psychologie-Professor an der San Diego University.

Quelle: Welt.de

2009
01
Okt

Kein Dialog ohne Netzwerk

Beitrag von Meike / Kategorie: Markt, Social Media

In der neusten „Internet World Business“ beschreibt Sebastian Weiss, seineszeichen Projektleiter Online Marketing, wie Social Media für das eigene Marketing funktioniert und eingesetzt werden kann, damit sich Marken auf dem dynamischen Markt besser positionieren können.

So beschreibt Sebastian Weiss schrittweise den Weg zum Netzwerk, obwohl er hier zwischen zwei Arten unterscheidet. Zum einen gebe es Markencommunies, die einzelne Marken bzw. Unternehmen selbst aufbauen würden, zum anderen gebe es die Netzwerke der eigenen Mitarbeiter einer Firma, in denen diese die Produkte, Dienstleistungen, etc. am effizientesten darstellen könnten.

Wichtig sei, laut Weiss, dass man die potenzielle Zielgruppe auf den Social-Media-Plattformen analysiere und sich der Sprache und den Gesetzmäßigkeiten anpasse. Dazu sei es notwendig und ratsam, erst einmal auf den gängigen großen Community-Plattformen zu beobachten, ob ein Teil der User in das eigene Kundenprofil passe und wer die sogenannten „influencer“, also „Meinungsmacher“ seien.

Denn diese würden viele Leser an Bord holen. Zudem würden im Glücksfall die Artikel der Leitwölfe weiterverteilt werden. Um die Multiplikatoren zu sich ins Netzwerk zu holen, böte es sich an, diesen einen Mehrwert, wie z.B. Vorabinformationen oder neue Produkte zu offerieren, über die diese dann berichten könnten.

Das eigene Ziel solle dabei aber nicht aus den Augen verloren werden, nämlich, selbst zum Netzwerk-Leitwolf zu werden. Dieses erreiche man nicht über Werbung, da dies von Usern primär als Spam verstanden werde, sondern regelmäßig einen Mehrwert zu bieten und aktuell in relevanten Communities vertreten zu sein. Man wolle ja in einen Dialog mit den Usern treten und da sei ein wenig Flexibilität unumgänglich. Es sei nicht nur unmöglich einen Dialog im Social Web zu kontrollieren, sondern man müsse auch seine Haltung gegenüber ernst gemeinter Kritik überarbeiten, nur so wirke man authentisch.

Laut Weiss sei man für die Zukunft der Kommunikation im Social Web gut gerüstet, wenn man als Unternehmen an den richtigen Stellen gut vernetzt sei und den Kontakt zu Multiplikatoren pflege.

2009
07
Sep

Twitter Search in Plain English

Beitrag von Simone / Kategorie: Social Media

Twitter eigenlich als Markertinginstrument nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen nutzen den Microblog und das bedeutet, dass auch immer mehr über Marken und Firmen getweetet wird. Darum wird es auch immer wichtiger, diese Vorgänge zu monitieren und darauf einzugehen.