Vor nicht allzu langer Zeit – gute fünf Wochen ist es her – hab ich doch tatsächlich geheiratet… Nach der ganzen, doch sehr stressigen Vorbereitungsphase hieß es dann auch erst einmal: ab in den Urlaub; nichts sehen und nichts hören. Das hat auch wunderbar funktioniert. Doch langsam aber sicher hat mich der Alltag wieder voll und ganz eingeholt.
Allerdings ist in meinem Alltag mein neuer Name noch nicht wirklich so fest verankert. Sei es beim Unterschreiben irgendwelcher Dokumente, beim Melden am Telefon oder bei der Vorstellung im kleinen Kreise. So geschehen beim letzten Girls Geek Dinner in Hamburg. Da wurden wir dann alle nett und freundlich gebeten uns den anderen einmal kurz vorzustellen. Wer wir so sind, was wir so machen etc. Das Übliche halt… Tja, da wurde mir “das Übliche” doch auch glatt zum Verhängnis, denn ohne großartig darüber nachzudenken stellte ich mich vor: Hallo, ich bin Nina Molzahn. Arbeite bei projektwerk usw. usw..
Als wir dann fast durch waren mit unserer kleinen Vorstellungsrunde, stößt mich meine Kollegin ganz leicht von der Seite an und flüstert mir ins Ohr: “Du heißt doch aber garnicht mehr Molzahn.” – Ups, da muss ich wohl noch ein bisschen üben!!!
