2009
17
Aug

Das Berliner Bethaus ist ein Ort für digitale Nomaden, für Freischaffende, die nur ein Dach über dem Kopf, ein Tisch und WLAN brauchen. Dabei entsteht in dem sich standig wandelnden Bürohaus immer wieder ein ganz neues soziales Netzwerk. Das Betahaus wurde im April 2009 gegründet und erinnert an eine Universität, in der sich Menschen begegnen und gegenseitig beeinflussen können.

Ein “open space”, wie Christoph Fahle, einer der Gründer, sagt. So entstand die Idee vom coworking space in Berlin, einem Ort zum Zusammenarbeiten, als Teil einer internationalen coworking community.

Menschen ohne Büro, finden hier einen kostengünstigen Arbeitsplatz mit Internetanschluss und so ist das Betahaus bereits ein Ort für mehr als 100 Leute geworden, die kommen und gehen können, wann sie wollen, auch Nacht mit Schlüssel. Es gibt keine festen Bürozeiten, nur flexible Nutzungsverträge.

Das Bürohaus der Zukunft liegt am Kreuzberger U-Bahnhof Moritzplatz in der Prinzessinnenstraße. Um die Art der Zusammenarbeit zu erleichtern, bedient sich das Betahaus selbstverständlich auch moderner Mittel: Es gibt eine Bürowebseite, ein Wiki und eine Mailingliste. Das Projekt ist mit einer eigenen Facebook-Seite aktiv und viele Nutzer haben entsprechende Accounts bei Facebook, Xing und Co.

Doch das Besondere am Betahaus ist, dass es nicht nur die virtuellen sozialen Netze nutzt, sondern deren Konzept in die Realität rückübersetzt. Ähnlich wie bei Instant Messengern, die zeigen, wer gerade online ist, sollen die Nutzer künftig sehen können, wer gerade im Haus ist.

Quelle: golem.de

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