Die Finanzkrise ist kein Spiel. Vier Studenten der Freien Universität Berlin sehen das anders und mischen kräftig mit – mit einem Kartenspiel zur Finanzkrise.
Julia Löffler (Germanistik), Dorothée Zombronner (Archäologie), Arndt Leininger (Politikwissenschaft) und Fabian Renk (Wirtschaftswissenschaften) haben sich im Rahmen des diesjährigen Funpreneur-Wettbewerbs der FU Berlin zu einer GbR zusammengeschlossen und das Kartenspiel zur derzeitigen Finanzkrise entwickelt.

Die Kartenwelt der Krise
Ob General Motors oder Hypo Real Estate: Alle wichtigen “Größen” der derzeitigen Krise sind mit von der Partie. Spielen lässt sich das Ganze als normales Quartettspiel oder Supertrumpfspiel.
Das Spiel ist zwar noch nicht fertig. Erste Infos und Musterkarten gibt es aber schon.
Nettes Gimmick: Ab einer Bestell-Auflage von 200 Stück kann auf der Rückseite das Logo des Bestellers abgedruckt werden. Ein Quartett-Spiel kostet 8 Euro zzgl. Versandkosten.

Die Financial Times Deutschland (FTD) hat sich das Spiel und seine Regeln schon mal angeschaut. Das 32-Karten-Spiel sei besonders als Supertrumpfspiel unterhaltsam: “Reihum lesen die Spieler eine der fünf Angaben, etwa zur Höhe der erhaltenen Hilfen oder dem Verfall des Aktienkurses. In der makabren Variante gewinnen die höchsten Werte. So lässt sich selbst mit den 102 Milliarden Euro Staatsgeld für die Hypo Real Estate noch ein Stich holen.”
Eine andere Spielvariante laut FTD: Es gewinnt der, der wirtschaftlich am besten dasteht. Auch Helden spielten dabei eine Rolle: “Dazu gehört zum Beispiel die GLS-Bank, die gut durch die Krise gekommen ist und sogar Mitarbeiter einstellt.”
Bilder: www.finanzkrisenquartett.de
Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit biz-AWARDS.
