Feb 23

Die Vielzahl der Freiberufler arbeitet im Home Office, doch die Einstellungen zu dieser Arbeitsform sind unterschiedlich. Was für einige den großen Vorteil der Arbeit als Freiberufler darstellt, ist für andere ein Kontrapunkt: Die Arbeit im Home Office.

Für den Einen bedeutet das Home Office die komplette Unabhängigkeit, die lang ersehnte Ruhe vor unliebsamen Kollegen, die volle Konzentration und eine flexible Zeitplanung.

Für den Anderen ist es eine Falle zur Unproduktivität, das geschäftige Treiben im Büro wird vermisst, oder auch einfach nur die Möglichkeit sich in kurzen Pausen mit Kollegen auszutauschen oder einen Plausch zu halten. Der Trend des Coworking scheint aus den USA bei uns angekommen zu sein und bietet eine Alternative zur Arbeit in den eigenen vier Wänden.

Beim Coworking mietet man sich bspw. tages- oder monatsweise einen Arbeitsplatz in einem eigens hierfür gedachten Räumen (Infos zu Coworking Spaces und Angeboten z.B. unter www.hallenprojekt.de ), in dem Selbstständige verschiedenster Branchen zusammensitzen. Eben wie eine Bürogemeinschaft aus Freiberuflern aller möglichen Gewerbe. Sie alle arbeiten nebeneinander her, verbringen Pausen gemeinsam oder tauschen Gedanken oder Gefallen aus. Daraus entstehen nicht nur viele verschiedene Kontakte, sondern gegebenenfalls sogar Synergieeffekte.

Zudem ist das Office Sharing eine kostengünstige Art einen Arbeitsplatz bzw. auch mal einen Konferenzraum zu buchen. Bei der anhaltenden Flexibilisierung der Arbeitswelt und deren Formen, lässt sich annehmen, dass Möglichkeiten, wie das Coworking sich zunehmender Beliebtheit erfreuen werden.

Doch was ist Ihre Meinung hierzu? Können Sie sich vorstellen Coworking Angebote anzunehmen?
Gibt es in Ihrer Stadt schon Coworking Spaces?

Okt 13

Coworking kommt nach Hamburg

Beitrag von Maike Feddersen / Kategorie: Allgemein
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Die ftd bezeichnet Coworking als „Zukunft der Arbeit“ – aber was ist eigentlich Coworking?
Es handelt sich um ein Arbeitskonzept, das sich den Bedürfnissen der so genannten Kreativen Klasse, oder der Digital Bohème, anpasst. Und das bedeutet ganz konkret: Ein Ort, in dem sich Mitglieder dieser Klasse, meistens Freiberufler und Startup-Unternehmer, treffen und austauschen können, ein Ort, der die nötige Infrastruktur wie Internetzugang, Schreibtisch, Meetingräume zur Verfügung stellt, manchmal auch ein Coffee Shop ist – aber nie ein herkömmliches Büro.
Die Idee entstand, wie so oft, in den USA und ist inzwischen über den großen Teich geschwappt. In London (eOffice), Kopenhagen (La Oficina) und Berlin (betahaus) gibt es bereits Coworking Spaces, die dieselbe Idee, jedoch unterschiedliche Konzepte vertreten. Ist La Oficina in Kopenhagen laut Gründerin Tina Theilgaard eher mit einem Gentlemen´s Club – ohne Snobs, wohlbemerkt – zu vergleichen, bietet das betahaus in Berlin einen offeneren, puristischeren Ansatz.
„Benötigt werden offene, digital vernetzte, kollaborative Arbeitsorte, die flexibel sind und als Inkubationsplattform für Netzwerk, Innovation und Produktion dienen“, ist auf der betahaus-Seite  zu lesen.
Jetzt endlich gibt es Coworking auch in Hamburg. Mit dem Coworking Day Hamburg läutete die Agentur Mindmatters den Einzug dieses neuen Arbeits- und Lebensstils ein, denn: „Wir möchten unseren Beitrag leisten, neue Formen der Zusammenarbeit zu organisieren“, so Florian Siepert von Mindmatters.
Und offenbart damit eine Marktlücke in der Hansestadt – denn die Theorie wurde gleich in die Praxis umgesetzt, mit Veranstaltungen, einem Coworking Friday in den Räumen von Mindmatters sowie einer Mixxt-Community.
Wie Florian Siepert in dem Mindmatters-Blog schreibt: „Hallo Zukunft – Wir mögen Dich schon jetzt.“

Aug 17

Das Berliner Bethaus ist ein Ort für digitale Nomaden, für Freischaffende, die nur ein Dach über dem Kopf, ein Tisch und WLAN brauchen. Dabei entsteht in dem sich standig wandelnden Bürohaus immer wieder ein ganz neues soziales Netzwerk. Das Betahaus wurde im April 2009 gegründet und erinnert an eine Universität, in der sich Menschen begegnen und gegenseitig beeinflussen können.

Ein “open space”, wie Christoph Fahle, einer der Gründer, sagt. So entstand die Idee vom coworking space in Berlin, einem Ort zum Zusammenarbeiten, als Teil einer internationalen coworking community.

Menschen ohne Büro, finden hier einen kostengünstigen Arbeitsplatz mit Internetanschluss und so ist das Betahaus bereits ein Ort für mehr als 100 Leute geworden, die kommen und gehen können, wann sie wollen, auch Nacht mit Schlüssel. Es gibt keine festen Bürozeiten, nur flexible Nutzungsverträge.
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