Coworking kommt nach Hamburg
Tags: coworking, Kreative Klasse, mindmatters, Mixxt
Die ftd bezeichnet Coworking als „Zukunft der Arbeit“ – aber was ist eigentlich Coworking?
Es handelt sich um ein Arbeitskonzept, das sich den Bedürfnissen der so genannten Kreativen Klasse, oder der Digital Bohème, anpasst. Und das bedeutet ganz konkret: Ein Ort, in dem sich Mitglieder dieser Klasse, meistens Freiberufler und Startup-Unternehmer, treffen und austauschen können, ein Ort, der die nötige Infrastruktur wie Internetzugang, Schreibtisch, Meetingräume zur Verfügung stellt, manchmal auch ein Coffee Shop ist – aber nie ein herkömmliches Büro.
Die Idee entstand, wie so oft, in den USA und ist inzwischen über den großen Teich geschwappt. In London (eOffice), Kopenhagen (La Oficina) und Berlin (betahaus) gibt es bereits Coworking Spaces, die dieselbe Idee, jedoch unterschiedliche Konzepte vertreten. Ist La Oficina in Kopenhagen laut Gründerin Tina Theilgaard eher mit einem Gentlemen´s Club – ohne Snobs, wohlbemerkt – zu vergleichen, bietet das betahaus in Berlin einen offeneren, puristischeren Ansatz.
„Benötigt werden offene, digital vernetzte, kollaborative Arbeitsorte, die flexibel sind und als Inkubationsplattform für Netzwerk, Innovation und Produktion dienen“, ist auf der betahaus-Seite zu lesen.
Jetzt endlich gibt es Coworking auch in Hamburg. Mit dem Coworking Day Hamburg läutete die Agentur Mindmatters den Einzug dieses neuen Arbeits- und Lebensstils ein, denn: „Wir möchten unseren Beitrag leisten, neue Formen der Zusammenarbeit zu organisieren“, so Florian Siepert von Mindmatters.
Und offenbart damit eine Marktlücke in der Hansestadt – denn die Theorie wurde gleich in die Praxis umgesetzt, mit Veranstaltungen, einem Coworking Friday in den Räumen von Mindmatters sowie einer Mixxt-Community.
Wie Florian Siepert in dem Mindmatters-Blog schreibt: „Hallo Zukunft – Wir mögen Dich schon jetzt.“



