Jan 07

Fachkräftemangel oder wahlweise Krise – wenn man mal die Presse verfolgt, findet man je nach Konjunkturlage fast immer etwas über Jobabbau oder Fachkräftemangel oder beides gleichzeitig. Immer betrifft das unsere alten Arbeitsstrukturen, die ohnehin immer weniger Menschen betreffen.

Aber das wird von der Öffentlichkeit entweder nicht bemerkt oder nicht diskutiert. Mir scheint, als ob alle Welt das System sozialversicherungspflichtiger (was für ein deutsches Wort) Beschäftigung, möglichst in einem DAX Unternehmen, für den Normalfall hält und innovative Arbeitsformen eher für exotische Randerscheinungen.

Dabei sind die exotischen Randerscheinungen in vielen Branchen längst üblich, vor allem in solchen, die Forschungs- und Entwicklungsintensiv sind, also den zukunftsgerichteten Branchen und häufig in Kleinunternehmen. Großunternehmen bauen tatsächlich Arbeitsplätze ab, aber viele Kleinunternehmen bauen Arbeitsplätze auf oder brauftragen andere Kleinunternehmen mit projektbezogenen Aufgaben.

Dass Kleinunternehmen (mit bis zu 20 Mitarbeitern) sogar die Gewinner der aktuellen Krise sind, und somit auch deren Mitarbeiter und Auftragnehmer, zeigt eine Studie der IfW. In der rheinischen Post wird IfM-Präsident Johann Eekhoff zitiert: “Vor allem die kleinen Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern haben die Krise überraschend gut überstanden” und sieht die Ursachen vor allem in der größeren Flexibilität bei den Arbeitszeiten und beim Personaleinsatz.

Da fragt man sich schon: Warum haben sich diese Chancen noch nicht bis in die Chefetagen der Großunternehmen herumgesprochen?

Übrigens: Kleinunternehmen in Deutschland erwirtschaften 40% der Umsätze und stellen 70% aller Arbeitsplätze.

Dez 09

Mit IT die Krise überwinden

Beitrag von Simone Amores / Kategorie: Markt
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Gestern hat in Stuttgart der vierte nationale Informationstechnologiegipfel stattgefunden, zu dem ranghohe Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammengekommen sind. In seiner Eröffnungsrede fordert Wirtschaftsminister Rainer Brüderle von der FDP, die aktuelle Wirtschaftskrise mithilfe neuer Techniken zu überwinden. “Wir brauchen gerade jetzt den Erfolg dieser Branche. Wir sind noch nicht über den Berg.”

Er bekräftigte, dass die Fortschritte in der Produktion in den vergangenen Jahren über 40% auf Fortschritte in der IT zurückzuführen seien. Die Herausforderung sei nun, in der IT Branche schneller Arbeitsplätze zu schaffen, als sie woanders abgebaut würden. “Nur so kommen wir gestärkt aus den Krisenentwicklungen der letzten Zeit heraus.” Deutschland stünde im internationalen Vergleich zwar ganz gut dar, aber er betonte: “Wir wollen weiter nach vorne. Wir müssen noch besser werden.”

Er wolle im kommenden Jahre eine Gesamtstrategie vorzulegen, besonders für die IT und Kommunikationstechnik in Deutschland. Besonderes Augenmerk wolle auf den Ausbau der Breitbandtechnik legen und noch im kommenden Jahr soll allen Bürgern ein Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit von 1 MB angeboten werden können. Die langsamste DSL-Geschwindigkeit ist bislang noch immer nicht in allen ländlichen Gebieten verfügbar.

Auch das besonders schnelle Internet soll vorangetrieben werden und so sollten 2014 schon 3/4 der deutschen Haushalte die Möglichkeit haben, mit bis zu 50 MB im Internet zu surfen. So stand außer dem Ausbau der Breitbandnetze noch der elektronische Personalausweis, Sicherheit und Datenschutz sowie die Rolle des Staates im Internet im Mittelpunkt des IT-Gipfels.

Quelle: yahoo.de

Aug 13

SEM ist der Gewinner in der Werbekrise

Beitrag von Simone Amores / Kategorie: Markt
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Die Zahl der SEM-Werbetreibenden steigt und steigt, gut für die Online Werbung. In den heutigen wirtschaftlich schlechten Zeiten, suchen Nutzer mehr denn je im Netz vermehrt nach Produkten und vergleichen dort die Preise. Das läßt die Zahl der Werbetreibenden ansteigen. Doch es gibt noch andere interessante Bewegungen im Markt, wie aus den aktuellen Zahlen des Search Advertising Indexes (SAX) hervorgeht.

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“Jeden Monat veröffentlicht iBusiness den Search Advertising Index (SAX) für Deutschland. Er zeigt der Branche, wie sich die Zahl der Suchwort-Anzeigen und die Zahl der SEM-aktiven Unternehmen über die Monate hinweg verändert. Ausgangsbasis ist der Durchschnitt des Jahres 2008. Produziert wird der SAX vom Analytic-Unternehmen Xamine.”

Quelle: iBusiness.de

Jul 08

Projektmarkt atmet langsam wieder auf

Beitrag von Maike Feddersen / Kategorie: Presse
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Der Projektmarkt erholt sich langsam trotz Krise.

Hamburg, 08. Juli 2009. Nach einem Tiefpunkt im Mai hat sich im Juni die Zahl der Projekte auf projektwerk.de nach einem markanten Abschwung seit Anfang des Jahres deutlich erholt. Während Oracle im ersten und zweiten Quartal 2009 die einzigen Lichtpunkte setzte, gesellten sich im Juni die Zahlen von u.a. SAP-, J2EE/Java- sowie SQL-Projekten dazu.

projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse zu den aktuellen Entwicklungen auf der projektwerk–Plattform: “ Wir gehen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist – nachdem zu Beginn der Krise oft zuerst an externen Ressourcen gespart wurde, sind es jetzt auch die Freiberufler, die als die ersten den Trend zum Aufschwung erleben.“

Dieser Trend wird auch von den aktuellen Daten einer Reihe Konjunkturindikatoren unterstützt, die zumindest eine Tendenz zur Aufhellung der Stimmung in Deutschland aufzeigen.

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Jun 10

Freiberufler zu Zeiten der Rezession?

Beitrag von Meike Wiez / Kategorie: Freelancer
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In Zeiten wie diesen scheint es nicht einfach zu sein, sich für oder gegen die Selbständigkeit zu entscheiden, vor allem nicht zu Zeiten der Rezession. Überall brechen die Arbeitsplätze weg und man ist verunsichert, was die Zukunft einem bringen mag. Hierbei spielt natürlich auch eine Rolle, ob man sich komplett selbständig machen möchte, oder ob es eine Nebenbeschäftigung zum eigentlichen Job sein sollte. Wichtig hierbei erscheint mir auch die Frage, ob man schon Erfahrung als Freelancer gemacht hat, oder ob es völliges Neuland ist.

Um etwas strukturierter an die Fragestellung der Selbständigkeit heranzugehen, habe ich vor Wochen einen Beitrag gelesen, indem einige Fragen aufgeworfen wurden, die ich zum Thema Selbständigkeit sehr ratsam finde.

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Mai 19
Quelle: BITKOM/ Thomson Media Control

Quelle: BITKOM/ Thomson Media Control

Im ersten Quartal 2009 wurden in Deutschland rund 340 Millionen Euro in Onlinewerbung investiert, meldet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Das ist ein Anstieg um 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Zu den wichtigsten Werbekunden gehören Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Onlinediensten, die mit 86 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 von allen Branchen am meisten in Onlinewerbung investierten. Insgesamt entfallen auf die TOP-5-Branchen bei den Werbekunden rund 70 Prozent der gesamten Werbeaufwendungen.

Dazu gehören die Touristik- und Gastronomiesparte mit 46,1 Millionen Euro, die Entertainment- und Medienunternehmen, die 43,5 Millionen Euro investierten, der Handel und die Versandhäuser mit 41,6 Millionen Euro und die Finanzwirtschaft, die 40,6 Millionen Euro für die Onlinewerbung aufwendete.

“Der Onlinewerbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter. Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten”, sagt der BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.

Mai 19

In Krisenzeiten sind Manager und Mitarbeiter größerem Stress ausgesetzt als sonst. Was sagt man aber den Mitarbeitern, wenn es kritisch wird – und was nicht?

Susanne Rausch, Geschäftsführerin act value management consult aus Berlin, hat auf computerwoche.de Tipps aufgeführt, wie Sie Ihre Mitarbeiter in Krisenzeiten wieder motivieren.

Verhindern Sie Flurgerüchte
Betreiben Sie eine offene Kommunikationspolitik, um Flurgerüchte zu vermeiden – zum Beispiel über den Abbau von Personal.

Nur wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie jederzeit bestens von der Geschäftsleitung und vom Teamleiter informiert werden, lassen Sie sich zu einer guten Arbeitsleistung motivieren.

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Apr 20

Der erfolgreiche Unternehmer von heute ist in Krisenzeiten hoch motiviert. Schnelles Handeln in der Produktion und Anspornen seiner Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg.
Das ist ein Ergebnis einer Umfrage unter 65 Finalisten des Wettbewerbs “Entrepreneur des Jahres 2008″, berichtet das Handelsblatt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hatte die Inhaber der Unternehmen zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihr Geschäft befragt.
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Apr 14

bvsi_logo

Im Interview gibt Dieter Brencher, Leiter des SAP-Arbeitskreises im BVSI , eine Einschätzung dazu ab, wie sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt auswirkt und hat ein paar Tipps parat, wie es sich mit der Krise umgehen lässt.

Wie wirkt sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt aus?
Genauso wie in den Jahren nach dem 11. September 2001 beobachten wir, dass
mehr Freiberufler auf der Suche nach Projekten sind und gleichzeitig weniger
Projekte angeboten werden. Dabei trifft es den SAP Bereich generell nicht so hart
wie zum Beispiel den doch überbesetzten Mark der reinen Java-Programmierung.
Dennoch bewegen sich auch bei der SAP-Beratung die Preise nach unten. Daher ist
jeder sicher gut beraten, ein Projekt mit niedrigerem Salär anzunehmen, als kein
Projekt zu haben. Die Zeiten, die Preise nach oben zu schrauben, sind momentan
nicht gegeben.

Der SAP-Markt ist stark diversifiziert. Wie ist die Nachfrage nach den
verschiedenen SAP-Modulen?

Die Nachfrage nach verschiedenen SAP-Modulen ist wie immer unterschiedlich.
Weiterhin ist der Markt im Umfeld von SAP Business
Warehouse, Business Objects, den klassischen Finanzmodulen
und der SAP Basis nur bedingt rückläufig. Hier zählen jedoch
nicht nur das technische Wissen, sondern neben dem Preis
auch die so genannten „Soft Skills“, die in Fortbildungen
erworben werden müssen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Projektlage? Haben SAPBerater
noch Verhandlungsspielraum bei den Honoraren?

Auch in den vergangenen (guten) Jahren war es so, dass Projekte oft erst nach
Ostern vergeben wurden und so besteht Hoffnung, dass die Lage nicht so schlecht
ist, wie sie dem einen oder anderen Berater, der momentan ohne Projekt ist,
erscheint. Zudem handeln manche Vermittlungsagenturen sicher genauso wie einige
große Hersteller, die heftig über die Finanzkrise jammern, um Subventionen und gute
Margen zu bekommen, jedoch eigentlich noch gut verdienen und die Situation sicher
für sich ausnutzen. Daher lohnt es sich in jeder Verhandlung für den Freiberufler,
auch noch um die letzte Mark, bzw. natürlich um den letzten Euro, hart zu
verhandeln.

Sehen Sie Chancen in der Krise?
Ja, auf jeden Fall. So setzen manche Unternehmen nicht nur rigoros ganze
Heerscharen von Freiberuflern vor die Tür, sondern sie stellen vor allem teure, große
Beratungshäuser auf den Prüfstand und erneuern die Verträge nicht. Da das
Geschäft jedoch weiter läuft und man diese Beratungsgiganten nun wirklich für zu
teuer ansieht, versucht man günstigere kleinere Firmen oder eben Freiberufler direkt
zu akquirieren. Nun haben jedoch Vermittler selten Verträge mit kleineren Firmen
und so besteht die Chance, sich über eben diese Häuser oder direkt neue Aufträge
zu sichern. Weiterlesen ›

Apr 02

Das Mittagsmagazin der ARD war kürzlich bei uns und zwei weiteren erfolgreichen kleinen Unternehmen zu Gast. Thema war, wie kleine Unternehmen die Krise als Chance nutzen können.

Klein sein, das hat Vorteile, findet projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse: “Ein kleines Unternehmen kann schneller und flexibler agieren.”

(Quelle: ARD Mittagsmagazin, 18.03.09)