2010
24
Aug

Horst Harrant, zertifizierter Project Management Professional (PMP®) und langjähriger Projektmanagement-Trainer gibt Tipps zum professionellen Risikomanagement. Zum Beispiel sollte von Anfang an ein gutes Risikomanagement fest in Projekte installiert sein. Das Hauptziel des Risikomanagements besteht jedoch darin, die potenziellen Problemfelder innerhalb des Projekts ausfindig zu machen und die damit verbundenen Risiken zu identifizieren. Dabei sollte sich Risikomanagement auf die wichtigsten und gefährlichsten Risiken konzentrieren.

„Nach dem Pareto-Prinzip gilt: Die 20 Prozent der „wichtigsten Risiken“
verursachen circa 80 Prozent der gesamten Schäden im Projekt.“

Mit der Planung und Analyse der Projektrisiken sollte man so früh wie möglich beginnen, auf alle Fälle immer vor dem Vertragsabschluss.

Typische Risiken

  • unterschiedliche Ziele der Projektbeteiligten oder unklare Projektanforderungen
  • wichtige Arbeitsschritte werden versäumt oder Methoden nicht sauber eingesetzt
  • unzureichende Risikoanalyse, unklare Definition bei der Projektanforderung, unklare Verträge oder wechselnde Zielsetzungen

Leitsätze, die vor Schlimmerem schützen sollten

  1. Risiken gehören zu jedem Projekt und sind kein Grund zur Panik
  2. Alle Projektverantwortlichen sind für das Risikomanagement verantwortlich
  3. Offene und ehrliche Kommunikation kann beim frühen Erkennen von Risiken helfen
  4. Risiken und entsprechende Abwehrmaßnahmen gehören zu den ersten Themen jeder Projektbesprechung
  5. Beschlossene Abwehrmaßnahmen und Entscheidungen werden konsequent umgesetzt und auf Wirksamkeit  überwacht
  6. Probleme sollten Projektintern bleiben und sofort behandelt werden
  7. Vorgehensweisen und Tools im Risikomanagement werden im Projektteam abgestimmt und einheitlich  angewendet

Quelle: Haufe Akademie

2010
23
Aug

Diese Frage beantwortete Regina Kern, Produktmanagerin für Projektmanagement von der Haufe Akademie, in einem interessanten Interview, und gibt auch einige Tipps und Tricks.

Hier sind ein paar Auszüge, denen wir uns ebenfalls anschließen können

Optimale Voraussetzungen für den Projektstart

  • Chefetage und Topmanagement sollten hundertprozentig hinter der Projektarbeit stehen
  • Jeder Mitarbeiter sollte wissen, worum es bei einer Projektarbeit wirklich geht
  • Projekte müssen mit den notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet sein
  • Der Projektleiter sollte zum frühsten möglichen Zeitpunkt benannt werden
  • Externe Projektmanager haben Vorteile, aber auch Nachteile, Vorteil: Sie haben den Blick von außen und müssen weniger „politische“ Rücksichten nehmen. Nachteil: Die Integration in das Team muss gelingen
  • Teammitglieder sollten immer die Mitarbeiter sein, die über eine hohe Fachkompetenz verfügen, eigenverantwortlich arbeiten können und die Spielregeln der Kommunikation beherrschen
  • Teamfähigkeit steht an erster Stelle
  • Schon zu Beginn des Projektes sollten Ziele klar definiert werden. Man sollte sich immer im Klaren sein, was man erreichen will und kann

So laufen Projekte rund

  • Ein Projekt sollte Vorrang vor dem Alltagsgeschäft genießen
  • Projektleiter sind Manager. Entsprechend müssen sie über Kompetenzen verfügen – sowohl soziale als auch fachliche
  • Jedes Mitglied der Projektarbeit ist gleichberechtigt und untersteht nur dem Projektleiter
  • Sollten Konflikte im Projekt entstehen, sollten sie auch hier wieder gelöst werden
  • Man sollte sich an einer Projektmanagementmethode orientieren und Projektprozesse standardisieren. Sie sollten individuell angepasst sein und schriftlich festgehalten werden.
  • Nicht zu vernachlässigen sind Dokumentation, ein kontinuierliches Projektcontrolling (Soll-Ist-Analyse) inklusive Risiko- und Changemanagement
  • Der Projektleiter sollte stets über Aktuelles informieren

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2010
15
Jul

Als Geschäftsführer eines Unternehmens ist man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Businessziele zu erreichen und dabei kosten zu sparen. Eine Strategie, die Ihnen hilft, Geld, Zeit und Nerven zu sparen, ist, so viele Aufgaben wie möglich an externe Experten, also Freiberufler, auszulagern – Outsourcing, mit anderen Worten. elance.com hat die besten Tipps zusammengetragen, basierend auf Kunden-Interviews:

1. Definieren Sie den Umfang und Zeitplan Ihres Projektes
Es mag Ihnen selbstverständlich vorkommen, aber jedes erfolgreiche Projekt, bei dem Sie mit Outsourcing arbeiten, fängt mit einer genauen Planung und Formulierung Ihrer Ziele an. Freelancer sind angewiesen auf genaue, vollständige Informationen, um Ihnen ein realistisches Angebot zu machen und Ihnen eine genaue Preisvorstellung zu geben.

2. Beurteilen Sie einen Freelancer, wie Sie einen potentiellen Festangestellten beurteilen würden.
Haben Sie keine Angst, Fragen zu stellen, wenn Sie mit einem Freelancer verhandeln. Einen Freelancer für ein Projekt auszuwählen erfordert ebenso viel Fingerspitzengefühl wie die Auswahl eines Angestellten. Auch ein Freelancer sollte in Ihr Team passen und verlässlich sein.

3. Suchen Sie nach spezifischem Können und Erfahrung in dem gewünschten Bereich
Im Idealfall verfügt der Freelancer, den Sie engagieren, über Erfahrung in dem Bereich, in dem er bei Ihnen eingesetzt werden soll. Oder wollen Sie die Versuchsperson sein? Im Fall von komplexen technischen Projekten wie Softwareentwicklung ist Erfahrung besonders wichtig. Versichern Sie sich, dass der Freelancer bereits in diesem Bereich gearbeitet hat und zufriedene Kunden vorweisen kann.

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2010
26
Apr

Stichwort „Empfehlung“

Beitrag von Meike / Kategorie: Allgemein

Es soll doch tatsächlich einige Selbständige geben, die völlig ohne Akquise auskommen. Wie ist so etwas möglich, werden Sie sich vielleicht fragen. Das Zauberwort heißt: „Empfehlung“.

Diese Selbständigen haben so zufriedene Kunden, dass diese sie nur zu gern weiterempfehlen, nach dem Motto: “Neue Empfehlungen braucht das Land”. Um zufriedene Kunden zu bekommen, bieten einige Freelancer ihre Leistungen anfangs teilweise sogar unentgeltlich an und halten z.B. kostenlos Workshops oder überzeugen durch ihre ganz persönliche Art, sodass über sie gesprochen wird.

Wichtig ist, dass der Kunde Spaß hat mit ihnen zu arbeiten, positiv überrascht ist und einen Nutzen aus der gemeinsamen Zeit ziehen kann, sodass er sie gern weiterempfiehlt. Denn von Erlebnissen, die positiv im Gedächtnis bleiben, berichtet man natürlich im Freundes- , Bekannten-, und Kollegenkreis besonders gern.

Mein Mann ist zum Beispiel selbständiger Texter und hat gerade für diverse Personen aus der Marketingleitung eines großen Unternehmens sechs Textworkshops gegeben und hierdurch eine weitere Zusammenarbeit vorangebracht, da diese sechs Workshops so gut ankamen, dass dieses Unternehmen weiterhin mit ihm zusammenarbeiten möchte – und zwar nicht nur auf “Workshops-Ebene”, sondern auch in anderen Bereichen.

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2010
20
Apr

Das Thema Versicherungen ist nicht das leichteste: Welche Versicherung ist überhaupt die richtige für mich als Freiberufler? Deckt diese Versicherung die Schäden ab, die in meiner Branche vorkommen können? Übernimmt die Versicherung den ganzen Schaden oder muss ich einen großen Teil selbst bezahlen? Sind meine beruflichen Risiken überhaupt versicherbar?

All diese Fragen stellen sich, wenn man sich mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzt. Fängt man dann an, sich selbst auf die Suche zu machen und Versicherungen zu vergleichen, merkt man schnell, dass die Formulierungen in den Versicherungsbedingungen oft sehr unterschiedlich und für den Laien nicht sinnvoll vergleichbar sind. Die Qualität des so genannten „Kleingedruckten“ ist ohne Fachkenntnisse deshalb schwer einschätzbar.

Viel einfacher wird es, wenn jemand die Versicherungsbedingungen ausgewertet und verglichen hat, der sich mit so was auskennt. Der weiß, was „Sublimite“ und „2-fach Maximierung“, die „Experimentierklausel“ und der „RPC-Baustein“ sind und es dem Versicherungslaien in einfachen, verständlichen Worten erklärt. KuV24 hat in einer umfassenden Marktstudie mit hohem Aufwand die am Markt verfügbaren Angebote zur IT-Haftpflicht analysiert und tabellarisch zum direkten Vergleich aufbereitet.

Der im Internetportal KuV24 veröffentlichte Versicherungsvergleich bietet dadurch eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Vertragsabschluss der IT-Dienstleister. Denn es ist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar die finanzielle Existenz bedrohen, erst im Schadenfall zu bemerken, den falschen oder unzureichenden Versicherungsschutz gewählt zu haben.
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2010
14
Apr

Als Freiberufler neue Aufträge zu akquirieren, kann sich manchmal als schwierig erweisen. Besonders in der Anfangsphase ist es wichtig, genug Auftraggeber zu finden, um das Geschäft anzutreiben und sich Anschlußprojekte zu sichern. Ein frisch gebackener Freiberufler kann da schnell mal verzweifeln. Auf Freelancefolder gab es ein paar Lösungsversuche hinsichtlich Möglichkeiten, um den Kundenstamm aufzubauen.

Simple Client Finding Tactics

Die richtige Taktik verhilft Ihnen und Ihrem Unternehmen zum Wachstum. Hier sind ein paar Tipps:

- Empfehlungen erleichtern Ihnen die Suche nach neuen Auftraggebern. Zufriedene Kunden empfehlen weiter. Vor allem Ihr erster Kunde kann zu Ihrem Aushängeschild werden. Geben Sie ihr Bestes.
- Nutzen Sie Ihr eigenes Netzwerk. Jeder kennt irgendwen und wenn Sie mal genau überlegen, haben auch Sie die eine oder andere Bekanntschaft, die Ihnen in Ihrem Business weiterhelfen kann. Warum nicht mal einen alten Arbeitgeber wissen lassen, das Sie nun im eigenen Geschäft durchstarten? Sie werden überrascht sein, wie hilfreich solche Menschen im hinblick auf potentielle Auftraggeber sein können.
- Jedes Unternehmen hat seine eigene Geschichte. Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite das wiedergibt, was Sie mit Ihrem Geschäft erreichen wollen. Es wird Ihre Kunden interessieren, wie Ihr Werdegang gewesen ist.
- Seien Sie organisiert. Halten Sie Ihre Kontakte immer auf dem neuesten Stand. Ältere Kontakte dürfen Sie ruhig wieder auffrischen. Marketing sollte einen großen Teil Ihres Business einnehmen.
- Ein guter Ruf ist wichtig. Achten Sie stets darauf, wie Sie mit den Kunden umgehen. Mit dem Ruf steigt und fällt Ihr Geschäft.

Was meinen Sie? Haben Sie auch ein paar hilfreiche Tipps für neue Freiberufler?

2010
07
Apr

Frühjahrsputz für Freiberufler

Beitrag von Simone / Kategorie: Freiberufler

Endlich ist es Frühling und somit wird es langsam Zeit für den Freiberufler-Frühjahrsputz. Nicht nur ihr Zuhause wird es Ihnen danken, sondern auch Ihr Business. Auf Freelancefolder.com gibt es einige Tipps, wie Sie es anfangen könnten:

1. Home Office
Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung Ihres Arbeitsplatzes. Räumen Sie Unterlagen weg, die schon lange herumliegen, sortieren Sie Ordner nach Relevanz. Eben alles, was einen ordentlichen Arbeitsplatz ausmacht und mehr Effektivität in Ihren Arbeitsalltag rein bringt.

2. Dateien auf dem PC
Hand aufs Herz, auch der Pc müsste mal wieder aufgeräumt werden. Das können Sie ebenfalls gleich in Angriff nehmen. Archivieren Sie alte Dateien, die Sie nicht mehr benötigen. Gleichzeitig können Sie Ihren Pc auch auf den neuesten Stand bringen. Checken Sie Ihre Datenbanken auf Aktualität.

3. Entstauben Sie Ihre Finanzunterlagen
Bald ist auch wieder die Steuererklärung fällig. Ein guter Grund um mal die Finanzunterlagen zu sortieren. So können Sie auch gleich Ihre Finanzsituation checken und eventuell anfallende Rechnungen bezahlen.

4. Marketing
Wenn Sie schon dabei sind, den ganzen Arbeits-Haushalt auf den Kopf zu stellen, schauen Sie doch gleich ob Ihre Marketingstrategien auch einen neuen Anstrich vertragen könnten.

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2010
26
Mrz

Anti-Kreativität Checkliste

Beitrag von Simone / Kategorie: Freelancer

Eine Checkliste, die Ihnen hilft, die Phantasie, Innovation und Kreativität zu erhalten. Gefunden bei Harvard Business Review.

My Anti-Creativity Checklist from Youngme Moon on Vimeo.

Haben Sie auch eine?

2010
25
Mrz

E-Mails, Newsletter, Feeds, Tweets – Jeden Tag werden wir mit Informationen überhäuft. Sei es im Büro, Unterwegs oder zu Hause, der Computer oder das Handy meldet den Eingang einer Nachricht im Minutentakt. Sowas kann schnell stressen. Das Manager Magazin versucht anhand einiger Tipps, ein wenig Abhilfe zu verschaffen.

Eins davon ist die Auswahl durch Einschränkung, denn nicht jede Email oder Feed muss sofort gelesen oder beantwortet werden. Besser sei es die Informationen nach Dringlichkeit in z.B. Unterordner zu sortieren. “Wichtiges wird so von weniger Wichtigem unterschieden”, sagt Michael Ziegelmayer vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) Außerdem seien viele Informationen schlichtweg überflüssig. Wer zu viel mitbekommen will, wird schnell überfordert. Man rät zur Gelassenheit, denn die konzentrierte Aufmerksamkeit sei ohnehin begrenzt. “Nur etwa ein Fünftel der am Monitor verfolgten Inhalte erreichen das Bewusstsein. Davon wiederum wird nur ein Bruchteil im Gedächtnis gespeichert.”

Was das einrichten von Nutzungszeiten angeht, in denen erst dann Emails abgefragt und Feedreader aufgerufen werden, so gibt es gegensätzliche Meinungen. Medienpsychologin Sabine Trepte sagt, es sei “meist sinnvoll, sich an bestimmte Nutzungszeiten zu gewöhnen, zu denen man sich konzentriert den Inhalten widmet.” Heiko Sill von der Beratungsagentur Intelligenz System Transfer (IST) behauptet jedoch: “Wer sich aber vornimmt, nur dreimal am Tag seine Mails abzurufen, setzt sich stark unter Druck.” Er rät dagegen, die Informationen, die man erhalten will schon vorab sinnvoll zu filtern, wie z.B. die ganzen unwichtigen Benachrichtigungen aus den sozialen Netzwerken abzustellen.

Ein guter Tipp: Den Hinweiston der eingehenden Emails abzuschalten, denn er versetze in unnötige Alarmbereitschaft. “Höchstleistung durch Hemmung. Je mehr man ausblendet, desto mehr kognitive Fähigkeiten bleiben für eigentlich Wichtiges.”

2010
18
Mrz

Tipps für erfolgreiches Crowdsourcing

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

gefunden bei: deutsche-startups.de