Mrz 01

Für jeden Freiberufler, der anfängt sich mit einer IT-Haftpflicht vertraut zu machen, entstehen zwangsläufig Fragen. Dies nicht nur, weil das Thema Versicherungen für viele ein undurchsichtiges Thema ist, sondern vor allem weil IT-Experten speziellen Risiken ausgesetzt sind, die von einer allgemeinen Betriebshaftpflicht nicht gedeckt werden.

Deshalb haben wir hier 15 Fragen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, sich schnell einen Überblick zu verschaffen.

1. Was ist eine IT-Haftpflichtversicherung
Am Versicherungsmarkt gibt es noch kein einheitliche Definition des Versicherungsumfangs für den Begriff IT-Haftpflichtversicherung. Aus diesem Grund sollte eine IT-Haftpflicht folgende Bausteine beinhalten, um alle IT-Risiken abzudecken:

• Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung inkl. Bürohaftpflicht
• Vermögensschadenversicherung
• Produkthaftpflicht

2. Was ist der Unterschied zwischen einer konventioneller Haftpflicht, IT-Haftpflicht, Betriebs-, Vermögensschaden- und Bürohaftpflicht?
• Vermögenshaftpflicht: deckt nur Vermögensschäden ab.
• Bürohaftpflicht: deckt nur das Betriebsstättenrisiko ab, also wenn beispielsweise jemand in den Räumlichkeiten des Unternehmens stürzt und sich dabei verletzt.
• Betriebshaftpflicht: deckt nur Personen- und Sachschäden und daraus folgende Vermögensschäden ab, also keine direkten Vermögensschäden.
• konventionell Haftpflicht: deckt keine IT-typischen Risiken, d.h. keine Programmierungsfehler, Übermittlung von Viren usw.
• IT-Haftpflicht: sollte alle oben genannten Bausteine beinhalten und somit alle IT-Risiken und draus resultieren Schäden abdecken.

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Feb 18

Viele IT-Freiberufler sind sich nicht bewusst, welchen Risiken sie in ihrem Arbeitsalltag ausgesetzt sind und was alles von der Versicherung abgedeckt sein sollte, um wirklich sorglos gegen alle möglichen Schadenfälle gewappnet zu sein.

Dabei gestaltet es sich oft kompliziert, die richtige Versicherung für IT-Experten zu finden, die einen umfassenden Schutz bietet und bezahlbar ist. Egal, ob Global Player oder Freelancer – wer eine Haftpflichtversicherung abschließen möchte, muss einige Aspekte beachten. Die folgende Check-Liste könnte dabei helfen:

1. Bedingungswerk prüfen
Wichtig ist zu prüfen, ob die bestehende Versicherung eine weitgehende Deckung
von Vermögensschäden bei Auftraggebern bietet. Dazu ist es nötig, das Bedingungswerk des Versicherers ausführlich zu analysieren. Es muss einfach, umfassend und transparent verdeutlichen, in welchen Fällen der Versicherer leistet und in welchen Fällen nicht. Das ist viel Fleißarbeit – die sich aber lohnt.

2. Alle IT-Tätigkeiten absichern
Es muss darauf geachtet werden, dass der Versicherungsschutz auch wirklich alle Tätigkeiten des IT-Freelancers umfasst und nicht nur im Vertrag eine Aufzählung der versicherten Tätigkeiten vorgenommen wird. Auch neu hinzukommende Tätigkeiten sollten ohne Einschränkung mitversichert sein. Wichtig für Unternehmen mit Tochtergesellschaften und unselbständigen Niederlassungen ist deren beitragsfreie Mitversicherung.

3. Alle Schäden absichern
Versichert sollten alle Ansprüche sein, die gegen den IT-Freelancer auf Ersatz von Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufgrund der beruflichen Tätigkeit gestellt werden, die nicht ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen oder im Versicherungsschein ausgeschlossen sind. Dabei müssen alle drei Schadenarten (Personen-/ Sach-/ Vermögensschäden) mitversichert sein, die aufgrund der beruflichen Tätigkeit des IT-Freelancer entstehen oder durch dessen Betriebsstätte ausgelöst werden (z.B. Feuer in Ihrem Firmengebäude, das auf die Nachbarschaft übergreift).
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Feb 16

Eine Website zu haben ist, als Freelancer in der heutigen Arbeitswelt, unerlässlich.
Diese dann auch ansprechend, benutzerfreundlich und anregend zu gestalten ist ein eigenes Kapitel.
Hier finden Sie sieben Elemente, die eine Website potentiell erfolgreich machen können (inspiriert von freelanceswitch.com):

1. Persönlichkeit
Die Seite sollte Persönlichkeit ausstrahlen und etwas von Ihnen preisgeben.
Die Website ist häufig der erste Berührungspunkt zu einem potentiellen Kunden, aber auch Visitenkarte und Referenzpunkt. Dabei muss die Website gar nicht um jeden Preis ins Auge springen, sondern sollte zum einen zu Ihrem Angebot passen und zugleich ein geschmackvoller Anknüpfungspunkt für Ihre Kunden sein, um mit Ihnen zusammenarbeiten zu wollen.

2. Beschreibung der Arbeitsweise
Kann ein potentieller Kunde einen ersten Eindruck von Ihrer Vorgehensweise erhalten, ohne gleich einen Vertrag unterschreiben zu müssen?
Skizzieren Sie Ihre Vorgehens- oder Arbeitsweisen und geben potentiellen Kunden so ein besseres Gefühl worauf sie sich einlassen. Das baut grundlegendes Vertrauen auf und sorgt zusätzlich für eine persönliche Note auf der Website.

3. Arbeitsproben
Kann sich Ihr Gegenüber von Ihren Qualitäten überzeugen?
Arbeitsproben, Beispiele oder Referenzen der letzten Projekte verdeutlichen was Sie bisher erreicht haben und veranschaulichen somit Ihr Können. Weiterlesen ›

Feb 11

Die Namensfindung bei einer Gründung ist eine Grundsatzentscheidung.
Ein treffender und eingängiger Name kann erfolgsbestimmend sein – gerade auch bei internetbasierten Geschäftsmodellen.
Doch wie treffe ich hier die richtige Entscheidung?

namestorm bspw. stellt eine Checkliste zur Namensfindung zur Verfügung und empfiehlt sich zu allererst über Alleinstellungsmerkmal, Zielgruppe und zukünftige Entwicklungswege des Start-Ups bewusst zu werden.

Auf www.deutsche-startups.de gibt der studierte Medienberater Gideon Lehmann allgemeine Tipps zur Namensfindung für Unternehmensgründungen oder Produktneueinführungen:

1. Prioritäten setzen
Neben Prägnanz, Einzigartigkeit und Aussagekraft des Namens, spielt bspw. auch die Verfügbarkeit der .de und .com Domains eine Rolle. Die Liste von Anforderungen kann schier unendlich sein… Also gilt es gezielt Prioritäten innerhalb dieser zu setzen. Welche Kriterien sollte der Name zwangsläufig erfüllen und welche wären entbehrlich.

2. Wortfelder bestimmen
Falls der Wunschname schon vergeben ist, macht man sich auf die Suche nach verwandten Wortfeldern oder auch Begriffen, mit denen ihr Geschäft im weitesten Sinne in Verbindung gebracht werden soll. Weiterlesen ›

Feb 08

Auch als Selbständiger muss man mit etwaigen Problemfällen rechnen. Ein kluger Freiberufler sorgt natürlich vor, aber wissen Sie denn, gegen was Sie sich versichern sollten?

Aus Schaden wird man klug, sagt ein altes Sprichwort. Was aber, wenn der Schaden die Existenz als Freiberufler kostet? Besonders ärgerlich ist es, wenn man glaubt, gut versichert zu sein, die Versicherung aber wegen einem „Leistungsausschluss“ im „Kleingedruckten“ der Versicherungsbedingungen nicht bereit ist zu zahlen?

Viele IT-Freiberufler und kleine IT-Dienstleistern schenken den Haftpflichtrisiken und den damit verbundenen Versicherungsthemen nicht ausreichend Aufmerksamkeit, denn eine ganz normale Haftpflicht die am häufigsten auftretenden Schadensfälle im IT-Bereich nicht abdeckt.

Unternehmen können zwischen 2 Arten der Haftpflichtversicherungen wählen:

1. Die Betriebshaftpflicht deckt die Haftpflichtansprüche, die einem Dritten durch die betriebliche Tätigkeit eines Unternehmens schuldhaft verursacht wurden. Nur die Eigenschaften und Rechtsverhältnisse, die der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss angibt, fallen unter den Versicherungsschutz. Eine konventionelle Betriebshaftpflichtversicherung versichert nur Ansprüche, welche aufgrund von Personen- oder Sachschäden auftreten. Sie greift nicht bei direkten Vermögensschäden.

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Feb 02

IT Projekte erfolgreich präsentieren

Beitrag von Caroline Abel / Kategorie: Allgemein
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Die Computerwoche online empfiehlt, dass IT Fachleute künftig noch stärker auf eine wirtschaftliche Argumentation im Gegensatz zu einer allzu technischen Rechtfertigung achten sollten. Hierzu stellt sie sieben Tipps auf bzw. benennt Bereiche, in denen diese Art der Überzeugungsarbeit besonders schlagkräftig ist:

1. Think TCO, not ROI
IT Projekte sollten nicht den erwarteten Return on Investment (ROI), sondern besser die Total Cost of Ownership (TCO) als Messgröße ansetzen. Zudem sollte generell ein wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen und Budgets demonstriert werden und bspw. Kostenvergleiche und Referenzprojekte herangezogen werden.

2. Cloud Computing
Cloud Computing Dienste versprechen eine Flexibilisierung von IT Kosten. Jedoch ist zu bedenken, dass Einschränkungen bezüglich Kundendaten oder sensibler Finanzinformationen bestehen, daher empfiehlt sich die Verwaltung in einer Cloud vor allem für taktische und weniger für unternehmensstrategische Anwendungen.

3. Green IT
Für die IT wird sich der Einsatz von Green IT erst dann durchsetzen, wenn sie einen besseren TCO als herkömmliche Technik liefert. Das bedeutet, dass zunächst der Kostenfaktor im Vergleich zu bisherigen Systemen geklärt sein muss, bevor bspw. das Argument der Werbewirksamkeit von „grünem“ Engagement aufgeführt wird. Weiterlesen ›

Feb 01

Ideenschutz für Freiberufler

Beitrag von Caroline Abel / Kategorie: Freiberufler
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Besonders Freiberufler leben von ihren Ideen und Einfällen. Blöd nur, dass diese urheberrechtlich schwer zu schützen sind.
Das Urheberrecht schützt nicht die Idee selber, sondern die darauf basierenden Werke, wie Bücher oder Programme (vgl. § 2 Abs. 1 UhrG). Auch das Patentgesetz beschränkt sich auf (technische) Erfindungen, die gewerblich zu nutzen sind (vgl. § 1 Abs. 1 PatG).

Viele Freiberufler haben oftmals keine andere Wahl: Sie müssen Ihre Ideen preisgeben, um mit Kunden überhaupt ins Geschäft zu kommen.
Daher können die folgenden Regeln für Sie hilfreich sein:

• Wählen Sie nur vertrauensvolle Gesprächspartner aus (bspw. mit Hilfe von Referenzen).
• Bringen Sie gegebenenfalls eine Verschwiegenheitsklausel an (d.h. der Gesprächspartner wird in die Pflicht genommen Stillschweigen über das Vorhaben zu wahren).
• Legen Sie nicht alle Details der Idee offen, sondern umreißen Sie diese vorerst grob.
• Halten Sie den Kreis der Mitwisser begrenzt.
• Versuchen Sie Ihre Idee ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln.
• Lassen Sie sich von Nachahmungen nicht entmutigen.

Über weitere Tipps und Ideen zu diesem Thema freuen wir und alle anderen Leser sich gleichermaßen!

Jan 26

10 Schritte für mehr Freude an der Arbeit

Beitrag von Caroline Abel / Kategorie: Allgemein
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Generell sollte man annehmen, dass Freiberufler von Grund aus zufriedener mit Ihrer Arbeit sind, denn sie sind ja häufig in der Situation sich Ihr Betätigungsfeld nach ihren Interessen ausgewählt zu haben.

Eine amerikanische Studie (Gallup Healthways) unterstützt diese These: Sie kommt zu dem Schluss, dass das allgemeine Wohlbefinden von einem Freiberufler gegenüber den anderen zehn betrachteten Berufsgruppen durchweg erhöht ist.
Der Studie zufolge finden sich Fachpersonal und Manager auf dem zweiten bzw. dritten Platz der „Wohlbefinden-Skala“ wieder. Auf dem vierten Platz lagen überraschenderweise Personen, die in der Agrar- und Forstwirtschaft arbeiten, obwohl diese im Vergleich das geringste Einkommen der untersuchten Berufe hatten.
Das legt nun nahe, dass das Wohlbefinden im Beruf maßgeblich mit dem empfundenen Grad der Selbstständigkeit und dem Gefühl des Einflusses zu tun hat.

Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard Business School, schlussfolgert daraus, dass Leitung zu übernehmen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Dabei ist es gleich, ob diese Leitung sich auf einen selber, Projekte oder klassische Führungstätigkeiten bezieht. Weitergehend beschreibt sie, dass Freude an der Arbeit dadurch zu erreichen ist, dass man sich ein, für einen selbst bedeutsames, Ziel setzt und sich dann durch einzelne Schritte diesem stetig nähert.

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Jan 18

Die Motivation und Inspiration zu haben, Projekte voranzutreiben, ist wunderbar, aber wenn man nicht effizient und produktiv sein kann, weil man seine Energie und Fähigkeiten wohl möglich falsch ein- oder freisetzt, kann das sehr kontraproduktiv sein. Als Freiberufler brauchen Sie eine Menge Selbstdisziplin. Hier sind 4 Möglichkeiten, um produktiver arbeiten zu können:

produktivität

Zeitplan
Um einen produktiven Arbeitstag zu haben, müssen Sie den geeigneten Zeitpunkt zum arbeiten finden und die geeignete Arbeitsdauer. Das bedeutet, wenn Sie, zum Beispiel, Abends effizienter arbeiten könnten als am Tage, dann sollten Sie Ihre Taktik ändern. Zeitpläne können da nützlich sein. Finden Sie heraus, zu welcher Zeit Sie am besten funktionieren. Dazu sollten Sie beachten:

• Kunden – Wenn Ihr Kunde ist in einer anderen Zeitzone arbeitet und die Kommunikation dadurch erschwert wird, dass sie immer zu unterschiedlichen Zeiten online sind, könnten Sie Ihre Arbeitszeit anpassen, so dass das kein Problem mehr ist.

• Produktivität – Unterschiedliche Menschen sind verschieden Produktiv zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Überlegen Sie, wann Sie am produktivsten sein können.

• Familie – Als Familienmensch kann man seine Arbeitszeit auch ein wenig nach dem Tagesrhythmus der Familie planen. Wenn ihre Kinder zum Beispiel schlafen, könnten Sie arbeiten und wenn diese wach sind, planen Sie die Freizeit ein.

• Soziale Tätigkeit – Das bedeutet natürlich, dass Sie auch Ihre sozialen Kontakte nicht vernachlässigen sollten. Freunde und Hobbies sollten auch nicht zu kurz kommen.

Natürlich gibt es noch individuellere Faktoren, die Sie prüfen sollten, denn Sie kennen ja ihre Ausgangssituation am besten.

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Jan 13

Ein Blog ist ein dialogisches Medium.

Ohne Persönlichkeit springt der Funke zwischen Autor und Leser nicht über. Das heißt auch, dass kein Leser wirklich bleibt, wenn es lediglich um reine Informationen geht. Zumindest geht es mir so. Mich müssen die Themen fesseln und der Text muss professionell aufbereitet sein.

Auch sollte das geschriebene Wort und die darin enthaltenen Informationen immer aktuell sein, da der Leser mit veralteten „Neuigkeiten“ nichts anfangen kann.

Ein Blog sollte immer den Dialog zum Kunden herstellen. Das bedeutet auch, dass man kritische Anmerkungen oder Diskussionen zulassen sollte, solange sie sich auf einem professionellen Niveau befinden.

Vermeiden Sie daher geschlossene Texte und schreiben Sie nicht durchgehend immer über die Hauptthemenfelder des Unternehmens. Wenn man ständig über den Firmennamen stolpert, kann der Text schnell holprig wirken. Im Zweifelsfall einmal mehr darauf verzichten, um nicht auch noch die treusten Leser zu vergraulen.
Wichtig ist hier das Stichwort „Authentizität“.

Ein weiterer Punkt ist, dass viele Blogger den Fehler machen, sich selbst, bzw. ihre Arbeit zu ernst zu nehmen und dieses über ihre Beiträge kommunizieren. So macht es dem Leser auf Dauer keinen Spaß weiter am Ball zu bleiben.

Auch ist es schwierig, wenn nur Nebensächlichkeiten im Blog angehandelt werden können, da die Blogbetreiber harte Kommunikationsrichtlinien haben und die großen Themen durch die Pressemitteilungen kommunizieren.

Wie wird das bei Ihnen gehandhabt und wie gehen Sie mit diesen Schwierigkeiten um?
Haben Sie selbst solche Erfahrungen gemacht und können Sie gute Corporate Blogs empfehlen?